News

  • Keystone-SDA-Fusion steht im Licht der Sparzwängerei

    Die Schweizer Verleger riskieren, einen wichtigen Pfeiler der Schweizer Medienlandschaft kaputtzusparen.

    Die grössten Befürchtungen der sda-Redaktion scheinen sich zu bewahrheiten: Der Verwaltungsrat, der aus Verlegern besteht, will schon vor der Fusion die Sparschraube ansetzen. Grund ist die falsche Einführung eines neuen Tarifmodells, das zu einem heute nicht einschätzbaren Einnahmenrückgang geführt hat. Nun sollen die Journalistinnen und Journalisten für diesen Fehler der Leitung bezahlen. Die Schweizer Verleger riskieren damit, einen wichtigen Pfeiler der Schweizer Medien kaputtzusparen.

     

  • Revision des Urheberrechtsgesetzes: Verbesserungen, aber nicht für Journalisten: impressum ist enttäuscht

    Der Bundesrat hat die Revision des Urheberrechtsgesetzes an seiner Sitzung vom 22. November 2017 gutgeheissen. Der entsprechende Gesetzesentwurf basiert auf einem Kompromiss, auf den sich die verschiedenen Interessengruppen im Rahmen einer von Bundesrätin Sommaruga eingesetzten Arbeitsgruppe zur Revision des Urheberrechts (AGUR) geeinigt hatten. impressum begrüsst zwar die Verstärkung des Rechtsschutzes für Pressefotografien. Auf der anderen Seite ist impressum enttäuscht, dass der Gesetzesentwurf keinen Vergütungsanspruch für Journalisten und Pressefotografen für die Online-Nutzung ihrer Artikel und Fotos enthält. Impressum wird sich weiterhin für die Anerkennung dieses Anspruchs einsetzen.

  • Inakzeptabler Angriff auf die Pressefreiheit in Frankreich

    Der Berufsverband impressum und die Gewerkschaft syndicom sowie die französische Gewerkschaft SNJ-CGT kritisieren die Polizeibehörden von Briançon (F) scharf. Diese hatten am letzten Wochenende die Korrespondentin der Westschweizer Tageszeitung angehalten und vernommen. Dieser Vorfall zeigt: sogar in Frankreich werden die Recht der JournalistInnen verletzt.

  • Tamedia-Tageszeitungen: Journalistenverband ruft Weko an

    impressum, der grösste Berufsverband der Schweizer Journalistinnen und Journalisten, kämpft gegen die Vereinheitlichung der Tamedia-Tageszeitungen, indem er die eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko) anruft. Er macht geltend, der Zürcher Medienkonzern missbrauche seine marktbeherrschende Stellung, was sozial schädliche Auswirkungen habe.

  • Start in die Medien-GAV-Verhandlungen: Arbeitsweise und sieben Verhandlungsrunden wurden vereinbart.

    Die GAV-Verhandlungen für die Deutschschweizer und Tessiner Medien sind angelaufen. Die Verhandlungsdelegationen haben sich auf die Arbeitsweise geeinigt und sieben Verhandlungsrunden bis Juni 2018 vereinbart. Sie erwarten zwar grosse Herausforderungen, sind aber gewillt, ihren Verbandsgremien ein Verhandlungsergebnis vorlegen zu können, das für die ganze Branche eine Chance darstellt. Ein neuer GAV kann frühestens ab Januar 2019 in Kraft treten.

  • WEMF Print-Leserzahlen zeigen: Tamedias Zentralisierung wird Leserverlust beschleunigen anstatt ihn zu verhindern

    Regionalzeitungen gewinnen an Lesern, überregionale Titel verlieren, so die Tendenz aus den am 10. Oktober publizierten WEMF-Reichweitenstudien. Im Bereich der gedruckten Presse zielen Zentralsierungen, wie Tamedia sie vorbereitet, also am Markt vorbei. Und die online-Konsultation der Publikationen nimmt weiter zu, was zeigt, dass journalistische Inhalte ungebremst nachgefragt werden.

  • JournalistInnen begrüssen „Media Forti“

    „Die Schweiz braucht starke Medien. Sie braucht einen leistungsfähigen, unabhängigen und vielfältigen Journalismus.“ impressum äussert sich nicht zu alle Einzelpunkten des Aufrufs, versteht „Media Forti“ aber als grundsätzlichen Weckruf und unterstützt ihn darum: Die Politik und Gesellschaft dürfen nicht mehr tatenlos zusehen; der Journalismus braucht neue Lösungen.

  • Vielfalt statt Einheitsbrei - unterstützt die Petition für die Rettung von "Bund" und "Berner Zeitung"

    Bern verdient eine vielfältige und bunte Medienlandschaft. Wir fordern die Unternehmensleitung von Tamedia auf, den «Bund» und die «Berner Zeitung» als eigenständige und qualitativ hochwertige Titel zu erhalten. Legt Tamedia, wie geplant, alle Redaktionen zusammen, bringt uns das nur publizistischen Einheitsbrei. Tamedia muss dieses Projekt stoppen und überdenken. Dank der alljährlichen Unternehmensgewinne von über 100 Millionen Franken kann der Konzern Journalismus mit Innovationen, statt Abbau angehen.

  • Protest von "Berner-Zeitung" und "Bund" - "Monopol-Zeitung" verteilt

    RedaktorInnen von "Berner Zeitung" und "Der Bund" protestieren mit einer "Monopol-Zeitung" gegen den Abbauplan "Tamedia2020"

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